Was heißt „ab 399 € netto" genau?
399 € netto ist ein Festpreis, kein Startgebot. Dafür entsteht eine Website in überschaubarem Umfang — in der Regel Startseite, Leistungen, Über uns, Kontakt und die Pflichtseiten: geschrieben, gestaltet, online. Größere Vorhaben kosten mehr: mehrere Standorte mit eigenen Seiten, ein Fahrzeug- oder Produktbestand, der sich laufend ändert, eine Terminbuchung, die in euren Kalender schreibt, ein geschützter Bereich für Kunden oder Mandanten, ein Shop, zwei Sprachen. Was davon bei euch nötig ist und was es kostet, steht im Bauplan, bevor jemand anfängt. Was es nicht gibt: einen Einstiegspreis, der sich während der Arbeit verdoppelt. Alle Preise sind Nettopreise für Geschäftskunden, zuzüglich Umsatzsteuer.
Muss ich alles zusammen buchen?
Nein, und fast niemand tut das. Das Ganze beschreibt, was zusammen funktioniert — nicht, was ihr abnehmen müsst. Die meisten Betriebe starten mit dem Fundament, einer Website zum Festpreis ab 399 € netto, und entscheiden später, ob überhaupt etwas dazukommt. Wenn ein Baustein in eurer Lage nichts bringt, sagen wir das im Bauplan-Gespräch, statt ihn zu verkaufen.
Was kostet der Bauplan?
Nichts. Der Bauplan ist ein Erstgespräch, danach sehen wir uns an, was bei euch schon da ist: Website, Profile, Unterlagen, Abläufe. Wonach suchen eure Kunden, wo versickern Anfragen. Ergebnis ist eine schriftliche Empfehlung mit einer Reihenfolge — was zuerst, was später, was gar nicht. Ihr seid danach zu nichts verpflichtet. Wenn die Empfehlung lautet, vorerst nichts zu tun, steht genau das darin.
Arbeitet ihr auch für Praxen, Kanzleien und Autohäuser?
Ja. Ein großer Teil unserer Arbeit ist Handwerk, aber die Fragen sind anderswo dieselben: Eine Praxis will das Telefon entlasten und Terminanfragen ordentlich hereinbekommen. Eine Kanzlei will, dass Mandanten Unterlagen vollständig einreichen, statt dreimal nachzufragen. Ein Autohaus will, dass Werkstattanfragen vom Wochenende nicht bis Montag liegen und dass der Fahrzeugbestand online dem entspricht, was auf dem Hof steht. Was unterschiedlich ist, sind die Abläufe dahinter — die sehen wir uns im Bauplan im Einzelnen an.
Warum duzt ihr hier, obwohl wir unsere Mandanten siezen?
Auf dieser Website duzen wir, weil wir mit den meisten Betrieben, mit denen wir arbeiten, per Du sind. In der Zusammenarbeit halten wir es so, wie ihr es haltet — wer siezt, wird gesiezt. Und alles, was nach außen an eure Kunden, Patienten oder Mandanten geht, wird in eurer Ansprache geschrieben, nicht in unserer.
Bekomme ich auch eine Website ohne laufende Betreuung?
Ja. Die Website wird einmal bezahlt, ihr bekommt die uneingeschränkten Nutzungsrechte, der Auftrag ist danach abgeschlossen. Betreuung ist ein eigener Baustein und keine Bedingung. Wir sagen euch vorher, was ohne Betreuung erfahrungsgemäß anfällt — Sicherheitsupdates, ein Kontaktformular, das ab und zu geprüft gehört, ablaufende Domains und Zertifikate, Backups — und ihr entscheidet, wer sich darum kümmert. Auch „wir selbst" ist eine gültige Antwort.
Wie läuft das mit den Google-Bewertungen?
Wenn eine Zusammenarbeit abgeschlossen ist — ein Auftrag, eine Behandlung, ein Mandat —, bekommen alle dieselbe Bitte um eine Bewertung. Ohne Vorsortieren, ohne Anreize, ohne Gegenleistung. Bewertungen gegen Rabatte oder Geschenke einzusammeln oder unzufriedene Kunden vorher auszufiltern machen wir nicht: Es verstößt gegen die Richtlinien der Bewertungsportale und ist wettbewerbsrechtlich angreifbar. Wir bauen den Ablauf und erinnern zuverlässig daran. Was darin steht, schreiben eure Kunden, Patientinnen oder Mandanten.
Macht ihr auch Drucksachen?
Ja. Aus derselben Festlegung, aus der die Website entsteht — Schriften, Farben, Bilder, Sprache —, kommen auch Geschäftsausstattung, Flyer, Praxis- und Fahrzeugbeschriftung und Messematerial. Den Druck selbst geben wir an Druckereien, mit denen wir seit Jahren arbeiten; Gestaltung und druckfertige Daten kommen von uns. Genau das ist der Grund, warum bei unseren Kunden Bildschirm und Papier gleich aussehen.
Arbeitet ihr nur in der Region?
Vor Ort im Rhein-Sieg-Kreis sowie in Bonn und Köln: persönliche Termine, Fototermine im Betrieb und die Arbeit daran, dass ihr in eurer Region gefunden werdet. Website, Gefundenwerden, Inhalte und Abläufe setzen wir bundesweit um, überwiegend per Videokonferenz. Ihr habt in beiden Fällen eine feste Ansprechperson und werden nicht von Termin zu Termin weitergereicht.
Wir sind eine Praxis. Was ist bei uns anders?
Drei Dinge, und wir sprechen sie von uns aus an. Erstens: Sobald über euer Kontakt- oder Terminformular etwas wie „Zahnschmerzen links oben" eingehen kann, verarbeitet ihr Gesundheitsdaten — eine besondere Kategorie nach Art. 9 DSGVO. Wir legen deshalb vorher fest, welche Felder es überhaupt gibt, wohin die Daten laufen, wer sie sieht und wann sie gelöscht werden; im Zweifel fragt das Formular bewusst weniger ab. Zweitens gilt für eure Außendarstellung das Heilmittelwerbegesetz: Erfolgsversprechen, Vorher-nachher-Bilder bei bestimmten Behandlungen und Werbung mit Angst sind eingeschränkt. Wir formulieren Texte von vornherein so und legen euch im Zweifel die Stelle vor, statt sie durchzuwinken. Drittens die Schweigepflicht nach § 203 StGB — dazu die nächste Frage. Wir sind keine Rechtsberatung; die endgültige Prüfung eurer Texte gehört zu eurer Kammer oder eurem Anwalt.
Wir haben zwei alte schlechte Bewertungen. Bekommt ihr die weg?
Nein, und niemand sollte euch das versprechen. Löschen lassen sich nur Bewertungen, die gegen die Richtlinien des Portals verstoßen — Beleidigungen, offensichtlich erfundene Vorgänge, Verwechslungen. Ob das zutrifft, meldet ihr beim Portal oder lasst es anwaltlich prüfen. Was wirklich hilft, ist unspektakulär: Wenn regelmäßig neue, echte Bewertungen dazukommen, verlieren zwei alte an Gewicht — im Schnitt und in der Wahrnehmung. Genau dafür bauen wir den Ablauf. Bei vierzehn Bewertungen zieht eine einzelne Einser-Bewertung stark; bei achtzig fällt sie kaum noch auf.
Wir unterliegen dem Berufsgeheimnis. Geht das?
Ja, das ist bei Kanzleien und Praxen der Normalfall. Sobald wir bei einem Auftrag mit personenbezogenen Daten in Berührung kommen — etwa weil über euer Kontaktformular Anfragen eingehen —, schließen wir vorher einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Berufsgeheimnisträger nach § 203 StGB benötigen zusätzlich eine Verpflichtung der mitwirkenden Personen nach § 203 Abs. 4 StGB. Wenn über euer Formular Gesundheitsdaten eingehen können, legen wir vorher fest, wohin diese Daten laufen, wer sie sieht und wie lange sie gespeichert werden. Sprecht uns im Erstgespräch darauf an — Einzelheiten zum Umgang mit Daten stehen unter „Was bei uns KI macht".